Endpoint Security Management

Endpoint Security Management ist ein Software-Lösungsansatz zum Schutz von Computernetzwerken, die remote oder direkt mit Clientgeräten verbunden werden. Die Konnektierung von Laptops, Tablets, Mobiltelefonen, Wechseldatenträgern und anderen Geräten an Unternehmensnetzwerke schafft Angriffspunkte für digitale Gefahren. Endpoint Security Management stellt sicher, dass solche Geräte dem Unternehmensstandard entsprechen. Zugriffe seitens der Benutzer auf das Unternehmensnetzwerk werden identifiziert und verwaltet. Netzwerkadministratoren können den Zugriff auf bestimmte Websites auf bestimmte Benutzer beschränken. Zu den verwendeten Komponenten gehören u.a. ein VPN-Client (Virtual Private Network), ein Betriebssystem und eine aktuelle Antivirensoftware. Computergeräte, die nicht dem Unternehmensstandard entsprechen, erhalten nur eingeschränkten Zugriff auf ein virtuelles LAN. Das Verschlüsseln von Daten auf Endpoints und Wechseldatenträgern schützt vor Datenlecks. Endpoint-Sicherheitssysteme arbeiten zumeist nach einem Client-Server-Modell, wobei das Sicherheitsprogramm von einem zentral verwalteten Host-Server gesteuert wird, der mit einem Client-Programm verbunden ist, das auf allen Netzlaufwerken installiert ist. Ein anderes Modell, wird als Software-as-a-Service (SaaS) bezeichnet. Die Sicherheitsprogramme und der Host-Server werden hier vom Administrator remote verwaltet. Die Kreditkartenbranche verwendet beispielsweise beide Bereitstellungsmodelle, ein Serverprogramm überprüft und authentifiziert die Anmeldeinformationen des Benutzers und führt einen Gerätescan durch, um zu überprüfen, ob die festgelegten Sicherheitsstandards des Unternehmens eingehalten werden, bevor ein Netzwerkzugriff erfolgt. Zusätzlich können IT-Administratoren Betriebsfunktionen und Datensicherungsstrategien überwachen.

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